Bronz timpuriu (Post-Coţofeni)

Dâmboviţa-Muscel

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Datierung: FBZ II und III

Verbreitung: Nordmuntenien

Die Dâmboviţa-Muscel-Gruppe wurde erst im Jahre 2000 von I. Motzoi-Chicideanu und Gh. Olteanu definiert (Motzoi-Chicideanu/Olteanu 2000), wobei sie eigentlich dem bereits von Roman (Roman 1986, 30) und Schuster (Schuster 1997, 126-133) erkannten Horizont der nordmuntenischen Steinkisten einen anderen Namen gaben (Schuster 2003, 118).

Wie sich aus der ursprünglichen Bezeichnung schon ablesen lässt, bestehen die Fundorte der Gruppe ausschließlich aus Steinkistengräbern und sie liegen alle in den nordwestmuntenischen Bezirken Dâmboviţa und Argeş (Motzoi-Chicideanu/Olteanu 2000, 23 Abb. 9). Ihre Zahl ist, im lokalen Zusammenhang gesehen, beträchtlich (Liste bei Schuster 2003, 118f.) und es lassen sich Flach- und Hügelgräber, Einzel- und Doppel-, sowie Körper- und Brandbestattungen unterscheiden. Der einzige Fundort, der eventuell als Siedlung in Frage kommt, ist Dealul Frumos (Schuster/Morintz 2006, 47).

Chronologisch wurde die Gruppe schon von Roman in die FBZ IIb gestellt, und nach Motzoi-Chicideanu und Olteanu reicht sie bis ca 2200 v. Chr., was schon der FBZ III entspräche. Sie wird verglichen mit Monteoru IC4 und Năeni (ebd.), sowie mit Glina. Es folgt die Tei-Kultur (Motzoi-Chicideanu/Olteanu 2000).


© 2007-2009 Matthias Thomas
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