Die Körös-Kultur

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Letzte Änderung: Mai 2007

Die Körös-Kultur ist nach dem ostungarischen Fluss Körös (deutsch Kreisch, rumänisch Criş) benannt, der in der Nähe von Szarvas in die Theiß mündet. Die drei Quellflüsse der Körös liegen im rumänischen Apuseni-Gebirge und heißen Crişul Alb (Weiße Kreisch), Crişul Negru (Schwarze Kreisch) und Crişul Repede (Schnelle Kreisch).

Erste Ausgrabungen zur Körös-Kultur wurden in den 1930er Jahren durch J. Banner durchgeführt, die Funde konnten jedoch nicht genau eingeordnet werden. Die erste zusammenfassende Arbeit zur Körös-Kultur schrieb I. Kutzián dann im Jahr 1944 (auf englisch 1947). Sie arbeitete das bis dato vorhandene Material systematisch auf, ordnete es chronologisch richtig ein und stellte Vergleiche mit dem Fundgut benachbarter Kulturen an; die Arbeit ist bis heute unentbehrlich für jede Beschäftigung mit der Körös-Kultur. Weitere Ausgrabungen in den folgenden Jahrzehnten erbrachten zahlreich neues Material, das aber kaum oder nur in kurzen Vorberichten publiziert ist.

Verbreitung

Im Gegensatz zur Starčevo-Kultur ist die Körös-Kultur auf ein relativ enges Gebiet begrenzt. Die meisten Fundorte liegen entlang der Theiß, die nördliche Grenze befindet sich im Raum um Szolnok und Nagykörű, im Süden reicht die Verbreitung bis um Szeged. Wichtige Fundorte liegen außerdem im Körös- und im Maros-Mündungsgebiet. Es fällt auf, dass die Körös-Kultur das sumpfige Donau-Theiß-Zwischenland meidet.

Totenritual

Wie für die Starčevo-Kultur gibt es auch für die Körös-Kultur nur sehr wenige nachweisbare Bestattungen, von denen zudem die meisten nicht publiziert sind. Sie liegen nicht in separat angelegten Gräberfeldern, sondern kommen stets innerhalb der Siedlungen zutage. Hier finden sie sich oft in Siedlungsgruben oder an deren Rändern (Kutzián 1947, 11). Grabbeigaben kommen kaum je vor, bisweilen sind Schneckenarmbänder oder Reste von Farbe belegt (ebd. 12). Auf Grund des Mangels an Grabbeigaben ist es bei mehrperiodigen Siedlungen oft schwierig, einzelne Gräber definitiv der Körös-Kultur zuzuordnen (vgl. Makkay 1992, 132-134), es sei denn, ihre stratigrafische Position ist eindeutig. In Szajol-Felsőföld und Szolnok-Szanda wurden die Toten auf dem Boden des Hauses gefunden; ihnen wurden verschiedene Geräte, Gefäße und andere Objekte mitgegeben. Nach der Niederlegung der Toten wurde das Haus angezündet (Oravecz 2003, 108).

Der Mangel an Bestattungen innerhalb der Körös-Kultur deutet darauf hin, dass wir es mit einem Totenritual zu tun haben, bei dem eine Auffindung der Überreste nicht möglich ist. Zu denken ist zum Beispiel an Verbrennung ohne Beisetzung von Asche und Leichenbrand, an eine Auslegung des oder der Verstorbenen über der Erde zur Verwesung oder an eine Bestattung im Wasser.

Siedlungswesen

Von den zahlreichen Siedlungen der Körös-Kultur sind die wenigsten publiziert. Deswegen ist es schwierig, allgemeingültige Aussagen zum Siedlungswesen der Körös-Kultur zu machen. Ergrabene, doch unveröffentlichte Siedlungen liegen zum Beispiel in Röszke-Lúdvár, Gyálarét-Szilágyi-major, Deszk-Olajkút, Méhtelek-Nádas, Szajol-Felsőföld, Szakmár-Kisülés, Öcsöd-Kiritó, Szentpéterszeg-Körtvélyes, Szolnok-Szanda, Szarvas 8, Endrőd 35, Endrőd 39, Dévaványa-Réhelyi-dűlő, Tiszasas-Csillagpart und Tiszaföldvár-Újtemető (Makkay 1996, 36 Anm. 5 mit Literaturangaben). Als Vorbericht ist die Siedlung von Endrőd-Öregszőlők vorgelegt (Makkay 1992, v. a. 130). Hier wurden zwei Häuser gefunden. Haus 1 wies keinerlei Pfosten auf und fand sich unter teilweise verbranntem Hüttenlehm; Haus 2 besaß dagegen Pfosten und brannte gleichfalls nieder, wie Stücke von verziegeltem Hüttenlehm belegen. Außerdem sind einige körös-zeitliche Öfen bekannt, die sich jedoch nicht mit Hausgrundrissen in Verbindung bringen lassen. Sie waren in den sterilen Boden eingetieft und wiesen stark verziegelte Wände auf. Auch aus Hódmezővásárhely liegen Befunde von Häusern vor. Hier kam ein Vierpfostenbau zutage, dessen Pfosten um 45° nach innen geneigt waren. Außerdem war eine Herdstelle vorhanden. Das Ensemble war unter großen Hüttenlehmbrocken verschüttet (Lichter 1993, 118). Weitere Hausgrundrisse sind aus Szolnok-Szanda (hier sechs Pfostenbauten, die in zwei Reihen angeordnet waren und unter Hüttenlehmkonzentrationen gefunden wurden; Lichter 1992, 137), Tiszajenő (Pfostenbau mit Lehmfußboden unter Schuttdecke; Lichter 1992, 138) und Szajol-Felsőföld (unter Brandschutt Grundriss eines Pfostenbaus mit Lehmfußboden; Lichter 1992, 136) bekannt geworden.

Von Interesse dürfte außerdem die Siedlung von Méhtelek-Nádas sein (Kalicz/Makkay 1977). Sie liegt weit außerhalb des eigentlichen Verbreitungsgebietes der Körös-Kultur. Bemerkenswerterweise bestehen 80 % aller Silexartefakte in Méhtelek aus Obsidian. Es steht daher zu vermuten, dass die Siedlung in Zusammenhang mit Obsidianabbau betrachtet werden muss.

Das Gros allen Materials der Körös-Kultur stammt aus großen Gruben und Grubenkomplexen, deren ursprüngliche Verwendung unklar ist. Sie wurden als Abfallgruben genutzt.

Schließlich sei auf Befunde hingewesen, die nach J. Makkay sakralen Charakter besitzen (Makkay 1992, 123-124). Hierbei handelt es sich um Gruben, deren Inhalt sich von dem “gewöhnlicher” Siedlungsobjekte unterscheidet. Bei diesem besonderen Inhalt kann es sich zum Beispiel um die Deponierung ganzer Gefäße, Schnecken, Teile von Hundeschädeln, Lampen, Netzgewichte etc. handeln. Bisweilen treten tiefe Schächte auf, wie sie auch in der Starčevo-Kultur vorkommen.

Die Siedlungen der Körös-Kultur waren eher klein und lagen stets in der Nähe von Wasser. Tierknochen geben Hinweise auf die Ernährung. In Endrőd, das als typische Körös-Siedlung dienen kann, setzten sich 74 % aller Tierknochen aus Überresten von Schaf und Ziege zusammen (vgl. hierzu und zum Folgenden Bökönyi 1992). Außerdem kommt das Rind vor, erheblich seltener sind Schwein und Hund. An Wildtieren wurden Ur, Rothirsch, Reh, Wildschwein und Wildesel gejagt. Außerdem finden sich Überreste von Wildkatze, Luchs, Marder, Dachs, Fuchs, Wolf, Bisamratte, Feldhase, verschiedener Vögel (darunter Storch, Reiher, Stockente, Graugans, Kranich, Rebhuhn etc.) und Fische (darunter Karpfen, Wels, Hecht).

Fundgut

Schon in der Starčevo-Kultur ist bemalte Keramik mit einem mengenmäßigen Anteil zwischen zwei und fünf Prozent nicht besonders häufig; in der Körös-Kultur kommt sie dagegen noch viel seltener vor. Einzelne bemalte Scherben stammen aus Szarvas, Fo. 23 und 56, Endrőd Fo. 39 und 119, Hódmezővásárhely-Kopáncs-Zsoldos-tanya, Hódmezővásárhely-Kotacpart-Vata-tanya, Maroslele-Pana, Gyoma Fo. 54, Röszke-Lúdvár und Tiszajenő (Makkay 1996, Taf. 9-13, Makkay 1981 und Makkay/Trogmayer 1966). Es handelt sich sowohl um weiß-auf-rot als auch um schwarz-auf-rot bemalte Stücke.

Weitaus häufiger ist dagegen unbemalte Keramik (zum Folgenden Makkay 1992, Taf. 1-27 und Kutzián 1947, Taf. 1-34). Das Formengut umfasst Schüsseln und Schalen, oftmals mit kurzem konischen oder zylindrischen Standfuß bzw. häufiger mit meist vier kleinen Standfüßchen. Außerdem kommen bikonische und Knickwandgefäße mit und ohne Standfuß bzw. Standfüßchen vor. Hinzu treten Flaschen mit kurzem oder langem Hals und scharf oder flau profiliertem Umbruch, halb- und dreiviertelkugelige Gefäße mit und ohne Halsbildung, gehenkelte Formen (Tassen) und tonnenartige Formen, die teils bis zu 60 cm Höhe erreichen können.

Die Verzierung ist eingetieft oder plastisch ausgeführt. Es treten flächige geritzte Rauung, Fingernageleindrücke und Fingerzwicken, “Ähren”abdrücke, plastische Leisten (oft mit Fingertupfen) in Zickzack-, kreisförmiger, spiraliger oder linearer Anordnung, aufgelegte Tonlinsen, Warzen etc. auf. Besonders hervorzuheben sind Applikationen in Form von Menschen mit erhobenen oder gesenkten Armen und Tieren, vor allem Hornträgern (Cerviden, Ovicapriden).

Außerdem kommen in allen Siedlungen rundliche, “tomaten”- oder “blumenförmige” Keramikartefakte zutage (z. B. Sövényháza (heute Ópusztaszer): Kutzián 1947, Taf. 1,8.9; Tiszaug-Tópart: ebd. Taf. 7,14.15; in der Gegend von Hódmezővásárhely: Kutzián 1947, Taf. 45). Sie werden als Netzsenker angesprochen.

Aus Keramik liegen ferner wenige zoomorphe und zahlreiche anthropomorphe Plastiken vor. Bei den zoomorphen Stücken handelt es sich um Vierfüßler, deren genauere zoologische Einordnung fraglich bleiben muss (Kutzián 1947, Taf. 47,17.18). Die anthropomorphen Darstellungen lassen sich in zwei Typen aufteilen (Becker in Vorb.): Einen ungegliederten, säulen- oder tonnenartigen (z. B. in Szarvas Fo. 23: Makkay 1993, 77 Abb. 2,3 u. 78 Abb. 3,3; Tiszasziget (früher Ószentiván: Banner/Párducz 1948, 26 Abb. 4) und einen stärker gegliederten mit stabartigem Hals-Kopfteil, weit ausladendem Gesäß- und Hüftbereich und kurzen kräftigen Beinen (z. B. aus Röszke: Bánffy/Goldman 2003, 113 Abb. 17). Sie lassen sich gut mit den anthropomorphen Plastiken der Starčevo-Kultur vergleichen. Schließlich treten einige wenige anthropomorphe Gefäße auf (Kalicz 1970, Taf. 2-4).

Schließlich treten als weitere keramische Sonderform drei-, häufiger vierfüßige “Altärchen” auf, die ihrerseits oft ein kleines Gefäß tragen (z. B. Kutzián 1947, Taf. 34,7-16 u. Taf. 35,1-11). Ihr Nutzen ist unklar, sie werden als Lampen oder Gefäße ritueller Funktion angesprochen (Kutzián 1947, 5-6).

Aus Keramik sind ferner Tonstempel (”Pintaderas”), Spinnwirtel, Tonringe und –bälle gefertigt (Kutzián 1947, 8-9).

Das Silexmaterial Körös-zeitlicher Siedlungen ist nur selten untersucht. Bemerkenswert ist die Verwendung von Obsidian, der in Méhtelek-Nádas 80 % des verwendeten Rohmaterials stellt (vgl. Abschnitt “Siedlungswesen”). Aus Silex wurden Klingen, Kratzer, Schaber und Bohrer gefertigt.

Das Material, aus dem Steingeräte gefertigt wurden, ist gleichfalls kaum genauer untersucht. Das Formenspektrum umfasst Schuhleistenkeile, Mahl- und Reibsteine etc. (vgl. Kutzián 1947, Taf. 47).

Typisches Knochengerät der Körös-Kultur ist die sogenannte Spatula. Hier handelt es sich um löffelartige Formen, die in verschiedenen Größen auftreten können. Ferner finden sich Knochenringe, Messer, Bohrer, Pfrieme, Ahlen und Nadeln (Makkay 1990; Makkay 1992, Taf. 33; Kutzián 1947, Taf. 48) sowie Hacken aus Geweih (Kutzián 1947, Taf. 48,5).

Chronologie und Beziehungen

Wie die Starčevo-Kultur gehört auch die Körös-Kultur, zusammen mit der Criş-Kultur Rumäniens, den Kulturgruppen Anzabegovo-Vršnik und Veluška-Tumba-Porodin Makedoniens, dem westbulgarischen Frühneolithikum und der thrakischen Karanovo-I-Kultur und der griechischen Proto-Sesklo- und Sesklo-Kultur zum Kreis der Gruppen mit bemalter Keramik im südosteuropäischen Frühneolithikum. Allerdings ist der Anteil bemalter Keramik in der Körös-Kultur äußerst gering, unverzierte Ware ist weitaus häufiger. Da sich jedoch die meisten chronologischen Untersuchungen frühneolithischer Kulturen auf die bemalte Keramik stützen, ist die Ausgangsbasis für die Entwicklung eines chronologischen Gerüsts für die Körös-Kultur denkbar schlecht.

So ist nicht verwunderlich, dass es bis heute keine Untergliederung der Körös-Kultur gibt, obwohl das Vorkommen sowohl weißer als auch schwarzer Bemalung nahelegt, dass die Körös-Kultur einen ebenso langen Zeitraum einnahm wie die ihr benachbarte Starčevo-Kultur, d. h. also etwa 500 bis 600 Jahre. Für einige Fundorte liegen neue 14C-Daten vor (Gyalarét: 6110-5730 BC; Maroslele-Pana: 6440-6230 BC; Röszke-Lúdvár: 5930-5720 BC; Endrőd 39: 6030-5660, 6030-5620, 6200-5550, 5930-5520 BC; Méhtelek: 5810-5620, 5670-5470, 5630-5470 BC etc.; cal. 2 sigma. Nach Whittle et al. 2005, 351-352).

Die Körös-Kultur zeigt einerseits enge Verbindungen zur Starčevo-Kultur, andererseits ist sie gerade auch durch die Fundorte entlang der Körös mit den Fundstellen der Criş-Kultur verbunden. Die Frage nach ihrer Herkunft ist nicht ohne weiteres zu beantworten; in der Literatur wird noch immer diskutiert, ob die Körös-Kultur autochthon oder durch Einwanderung entstand (vgl. auch Starčevo-Kultur, Abschnitt Chronologie und Beziehungen). Etwa in der Zeit um 5600/5500 entsteht auf der Basis der spätesten Körös-Kultur die östliche oder Alföld-Linearbandkeramik.

Literatur

Zitierte Literatur

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Weiterführende Literatur

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Weblinks

http://www.cf.ac.uk/hisar/archaeology/reports/koros/


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