Die LBK Baden-Württembergs

Die ersten Untersuchungen zur LBK Baden-Württembergs erfolgten durch K. Eckerle (1963) und H.-P. Kraft (1977), befassten sich jedoch nur mit dem badischen Frankenland und dem Neckarmündungsgebiet. Die heutige Gliederung der LBK ganz Baden-Württembergs geht auf H.-Chr. Strien zurück (Strien 2000). Seine Untersuchungen basieren auf der Analyse der Keramik aus den wenigen größeren Siedlungsgrabungen (z. B. Ulm-Eggingen, Gerlingen; Kind 1989; Neth 1999), dem Gräberfeld von Stuttgart-Mühlhausen, dem Massengrab von Talheim sowie weiterer unpublizierter Materialien. Er gliederte die LBK in neun Phasen (1, 2A, 2B, 3-8). Diese sehr feine Untergliederung beginnt mit dem spärlichen Material der ältesten LBK und endet mit flächig mit Einstichen gefüllten Bändern in Phase 7 bzw. reiner Stichzier in Phase 8.


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