Die Münchshöfener Kultur

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Letzte Änderung: Mai 2007

Die Münchshöfener Kultur ist nach dem Fundort Münchshöfen im Lkr. Straubing-Bogen, Niederbayern benannt. Für eine kulturelle Einordnung zwischen dem als SOB bezeichnetem vorangehenden Horizont und der nachfolgenden Altheimer Kultur ist nach wie vor die Stratigraphie der Galeriehöhle II bei Kelheim entscheidend. Erstmals und bisher einmalig monographisch vorgelegt wurde die Münchshöfener Kultur 1976 von L. Süss.

Synonym

Ein zunächst als “Fazies Wallerfing” bezeichneter Übergangshorizont zur Altheimer Kultur konnte mittlerweile um zahlreiche Fundpunkte im gesamten Verbreitungsgebiet erweitert werden (Uenze 1989; Blaich 1995). Daher ist die Bezeichnung inzwischen überholt und in die Stufenbezeichnung “spätes Münchshöfen” umbenannt geworden. Gelegentlich wurde diese Spätstufe auch als Polling angesehen, was mittlerweile jedoch widerlegt werden konnte (Bürger 2004).

Verbreitung

Die Münchshöfener Kultur ist hauptsächlich entlang der Donau und deren südlichen Zuflüssen verbreitet. Kerngebiet sind die Landkreise Straubing-Bogen, Dingolfing-Landau, Deggendorf, Kelheim und Landshut in Niederbayern sowie deren angrenzende Bezirke in Oberbayern und der Oberpfalz. Nach Böhm waren in diesem Kerngebiet 1994 etwa 350 Fundstellen bekannt (Böhm in: Nadler/Zeeb 1994). Des weiteren gibt es Fundstellen im bayerischen Schwaben sowie in Oberösterreich (z.B. Leonding bei Linz; Grömer 2001).

Totenritual

Noch 1976 konnte L. Süss in seiner Arbeit nur zwei Bestattungen der Münchshöfener Kultur aufführen. Dank der intensiven Forschungstätigkeit in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der bekannten Bestattungen auf ca. 30 gestiegen. Dabei handelt es sich in den seltensten Fällen um reguläre Bestattungen in eigens dafür angelegten Grabgruben. Meist wurden ein oder zwei Individuen in Siedlungszusammenhang, also in größeren Grubenkonglomeraten, Schlitzgruben oder Silogruben mehr oder weniger sorgfältig vergraben. Bislang konnten keine Gräbergruppen oder Gräberfelder festgestellt werden. Beigaben sind nur selten vorhanden. Von einem regulären Bestattungswesen ist demnach nicht mehr auszugehen. Aufgrund der geringen Zahl an bekannten Bestattungen ist weiter anzunehmen, dass die Mehrheit der Bevölkerung wohl nicht in Form einer Erdbestattung beigesetzt wurde. Daran schließt sich die Frage an, welche Umstände bei den in der Erde bestatteten Individuen zu dieser besonderen Behandlung geführt haben mag. Nur wenige Bestattungen der Münchshöfener Kultur können als echte Gräber im allgemeinen Sinn, das heißt als Gräber mit eigens für die Bestattung ausgehobener Grabgrube, angesehen werden. Lediglich die Bestattung eines Kindes in Pielweichs bei Plattling, Lkr. Deggendorf wird hier immer wieder genannt (Süss 1976; Böhm/Schmotz 1991). Das Kind erhielt sogar einen pokalartigen Becher als reguläre Beigabe.

Die meisten Bestattungen wurden dagegen bisher in Siedlungszusammenhang festgestellt, zum einen in den typischen großen Grubenkomplexen der Münchshöfener Kultur, den sog. “Lehmentnahmegruben”. Dort wurden sie in der Regel im Randbereich beigesetzt. Beispiele für diese Art der Beisetzung fanden sich in Riekofen, Lkr. Regensburg (Süss 1976, Abb. 4b), Osterhofen-Altenmarkt II, Lkr. Deggendorf (Böhm/Schmotz 1991) oder Straubing-Wasserwerk (Böhm/Pielmeier 1993). In Riekofen wie in Osterhofen-Altenmarkt wurde jeweils ein einzelner linksseitiger Hocker innerhalb eines Grubenkomplexes festgestellt, während in Straubing eine Doppelbestattung vorliegt. Bestattungen zweier in diesem Falle zwergwüchsiger Individuen wurden auch in Thalham, Gem. Frammering, Stadt Landau an der Isar in einer Siedlungsgrube festgestellt (Kreiner 1995). Hier liegen wiederum Beigaben in Form eines Zylinderhalstopfes und von Scherben weiterer Gefäße vor. Daneben kommt es auch zu Bestattungen in anderen Arten von Siedlungsgruben, vor allem auf der Sohle von siloartigen Vorratsgruben. Eine solche sehr sorgfältig behandelte Beisetzung konnte in Altdorf-Aich, Lkr. Landshut beobachtet werden, dort wurden dem Toten auch Gerät und Speisen beigegeben (Böhm 1981). In der Siedlung von Murr, Lkr. Freising fanden sich zwei Individuen in einer Schlitzgrube von unbekannter ursprünglicher Verwendung. Die beiden Individuen lagen hier übereinander, wobei das untere Individuum auf dem Bauch, das obere auf dem Rücken lag. Beigaben wurden hier nicht festgestellt (Neumair 1996).

Der Befund von Stephansposching, Lkr. Straubing-Bogen zeigt, dass in der Münchshöfener Kultur auch Brandbestattung vorkommen kann. Hier fand sich der Leichenbrand einer adulten Frau und mindestens eines Kindes in einer großen, unregelmäßigen Grube (Böhm/Schmotz 1991). Da an dieser Fundstelle auch die Überreste einer Körperbestattung in nächster Nähe festgestellt wurden, wird sie gelegentlich auch als Friedhof bezeichnet.

Siedlungen

In der Münchshöfener Kultur sind bisher vor allem Flachlandsiedlungen, zum Teil auch in Verbindung mit Erdwerken, nachgewiesen. Daneben wurden aber auch Höhlen aufgesucht. Zu nennen ist hier vor allem die Galeriehöhle im Lkr. Kelheim, deren Stratigraphie auch zu einer chronologischen Einordnung der Münchshöfener Kultur führte.

Die Größe der münchshöfenzeitlichen Siedlungen kann nur durch die einzige bisher komplett untersuchte Siedlung vom Sallmannsberg bei Landshut erschlossen werden (Böhm/Brink 1986). Dort wurden sechs Gruben auf einer Fläche von 50 x 50 m festgestellt. Auch die Situation an den anderen Fundorten spricht eher für eine kleinräumige Siedlungsweise mit einer geringen Anzahl an Häusern. Die Siedlungsstellen zeichnen sich vor allem durch die Anwesenheit bestimmter Grubenformen aus. So sind Silogruben mit birnenförmigem Querschnitt und flachem Boden, kreisrunde Gruben mit zylinderförmigem Querschnitt oder unregelmäßige große wannenförmige Grubenkomplexe besonders typisch. Daneben wurden in Murr, Lkr. Freising auch zwei Schlitzgruben und eine trapezförmige Grube festgestellt (Neumair 1996). Nach wie vor schwer zu beurteilen ist die Konstruktion der Häuser. Befunde von regelmäßigen rechteckigen Gruben wie aus Enzkofen, Lkr. Deggendorf oder vom Frauenberg bei Weltenburg, Lkr. Kelheim (Rind in: Nadler/Zeeb 1994) wurden als Grubenhütten gedeutet. Nur in Murr konnte bisher ein rechteckiger Bau mit sechs Pfosten von 3 x 6 m sicher der Münchshöfener Kultur zugewiesen werden. Weitere Pfostenlöcher derselben Fundstelle, die sich nicht zu einem Haus rekonstruieren ließen, waren nur seicht und daher schwer erkennbar. Dies lässt Konstruktionen mit nur gering eingetieften Pfosten oder gar Schwellbalkenkonstruktionen vermuten, die heute nur schwer festgestellt werden können, da sich der ursprüngliche Laufhorizont nicht erhalten hat.

In den letzten Jahren hat der Nachweis von Erdwerken deutlich zugenommen. So wurden unter anderem Grabenanlagen in Murr, Lkr. Freising (Neumair 1996), in Atting-Rinkam, Lkr. Straubing-Bogen (Engelhardt 1995), in Riekofen, Lkr. Regensburg (Becker/Tillmann 1995; Bürger 2004), oder in Bergheim, Lkr. Neuburg-Schrobenhausen (Meixner 2001) festgestellt. Die Gestaltung der Anlagen kann im Einzelnen stark voneinander abweichen, gemeinsames Element scheint aber eine Nutzung natürlicher Geländevorsprünge und die Gestaltung der Gräben mit Durchlässen zu sein. Auf diese Weise wurde durch die Grabenanlage eine bestimmte Geländefläche abgeriegelt und der Zugang kontrollierbar gemacht. Über einen fortifikatorischen, merkantilen oder kultischen Hintergrund der Anlagen kann bislang nur spekuliert werden.

Fundgut

Die Keramik der Münchshöfener Kultur ist im Allgemeinen mit Glimmersand oder Quarzsteinchengrus gemagert. Das Formenspektrum kann folgendermaßen aufgeteilt werden (nach Süss 1976): Es gibt Zylinderhalstöpfe von ca. 20-30 cm Höhe mit hochliegendem Bauch und zylindrischen bzw. schräg nach außen gerichteten oder geschweiften Hälsen mit Ösen, Knubben oder Grifflappen. An Schüsselformen kommen Schüsseln und Näpfe mit verdicktem Randteil (sog. Wulstrandschüsseln) und mit unverdicktem, senkrechtem oder einbiegendem Randteil vor. Die Randformen können spitz, rund, eckig und gerade oder eckig und nach innen abgeschrägt sein. Die Unterteile sind konisch gestreckt, geschweift oder schwach gebaucht. Die sog. Glonner Schüsseln sind bauchig und weisen Griffzipfel am Umbruch auf. Die Schalen sind häufig auch als Fußschalen mit hohem, verziertem Standfuß gestaltet. Typisch sind auch verschiedene Formen von Schultergefäßen (”Schulterflaschen” oder “Schultertöpfe”, “Pilzgefäße”). Diese haben einen zylindrischen, z. T. sehr engen Hals, eine meist leicht nach aussen gebogene Lippe, ein konisch-gestrecktes oder geschweiftes Unterteil und eine verdickte und verzierte Schulter. Des Weiteren kommen zylindrische Töpfe, Becher (auch mit Griffen aus organischem Material) und Fußbecher, Henkelgefäße, Gefäße mit Grifflappen, Schöpfkellen mit Tülle oder Tonstiel, Löffel und Miniaturgefäße vor. Träger der Verzierungen sind vor allem die Schulterhalsgefäße, die Fußschalen und die Becher mit organischem Griff. Auch auf den Schalen und Schüsseln kann Verzierung vorkommen. Die Verzierungen wurden mit Holz- oder Knochenstäbchen in den feuchten Ton geritzt, die getrockneten Muster anschließend vor oder nach dem Brand mit einer weißlichen Füllmasse aus gebranntem Kalk und beigemengtem Sand bestrichen. Verwendet wurde vor allem der Furchenstich und der Einzelstich, auch Kammstich und Ritzlinien kommen vor. Die großflächigen Verzierungen setzen sich aus geradlinigen geometrischen Mustern und Flechtbandmotiven zusammen. Großen Wiedererkennungswert haben aber auch die an den Schalen vorkommenden einfachen Kerben an Rand und Schulterumbruch.

An Steinwerkzeug können Mahlsteine aus Granit sowie Querbeile, Schuhleistenkeile und hammerförmige Äxte aus Amphibolit genannt werden. Ein Flachbeil aus Enzkofen, Lkr. Deggendorf kann vielleicht als Imitation eines Kupferbeils angesehen werden. Die Silexgeräte bestehen typischerweise aus dem Platten- und Knollensilex des Kelheimer Jura. Es sind Klingen, Kratzer, Sichelklingen von “Erntemessern” und Pfeilspitzen nachgewiesen. Auch Knochenpfrieme und Hirschhorngeräte sind bekannt. Mittlerweile muss auch für die Münchshöfener Kultur zumindest die Kenntnis von Kupfer, wahrscheinlich aber auch die Ausbeutung und Verarbeitung desselben angenommen werden. Hinweis darauf gibt der Kupferring bei der Doppelbestattung von Straubing-Wasserwerk (Böhm/Pielmeier 1993).

Eine Besonderheit im Fundgut der Münchshöfener Kultur sind die wenigen bisherigen Nachweise von anthropomorpher und zoomorpher Plastik. Dazu gehört ein Tiergefäß in Rindergestalt aus Geiselhöring (Böhm 1985) oder der “Hochzeitsbecher” aus Murr, auf dessen Wandung ein Figurenpaar und auf dem Boden eine einzelne Figur in geometrischen Dreiecksformen eingeritzt sind (Neumair 1996). Beziehungen zu den zeitgleichen südöstlichen Kulturen zeigt die bislang einzige vollständige Tonfigur, die sog. “Venus von Aufhausen” (Kreiner / Pleyer 1999). Fragmente weiterer Idole fanden sich in Haidlfing, Lkr. Dingolfing-Landau (Petrasch/Schmotz 1989) und in Murr (Neumair 1995).

Chronologie und Beziehungen

Je nach verwendetem Chronologiesystem wird die Münchshöfener Kultur dem Jungneolithikum, dem Äneolithikum oder der Frühkupferzeit zugewiesen. In absoluten Zahlen datiert sie in eine Zeit von 4500 - 3900 v. Chr., wobei ab 4250 bereits mit einem späten Münchshöfen zu rechnen ist (nach Bürger 2004).

Sie gilt als Teil des “Epi-Lengyel-Komplexes” und damit als westlichster Ausläufer der Lengyelkultur, wofür die Flachbodigkeit der Gefäße, die Fußschüsseln, die Schulter- und Henkelgefäße sowie die Verzierungsmotive sprechen. Eine Verbindung zeigen auch die Siedlungsgruben von Leonding bei Linz, in denen Münchshöfen- und Lengyel-Keramik gemeinsam vorkommt (Grömer 2001). Gleichzeitig ist die Münchshöfener Kultur starken westlichen Einflüssen aus den Poströssener Gruppen (Aichbühl, Goldberg) ausgesetzt, wie Zierelemente wie die flächige Einstich- und Ritzverzierung und das horizontale Schulterband zeigen. Von I. Matuschik wurde es mit Michelsberg II und III parallelisiert (Matuschik 1992).

Bei der Entstehung der Münchshöfener Kultur kann inzwischen ein erster Übergangshorizont in den Fundstellen von Ergolding-LA 26 und Weltenburg-Frauenberg (beides in: Nadler/Zeeb 1994) angeführt werden. Allerdings ist zu den vorangegangenen Kulturen (Stichband, SOB) eher ein Bruch zu konstatieren, der sich vor allem in der Flachbodigkeit der Keramik und dem Fehlen regulärer Bestattungen sowie dem nur spärlich überlieferten Siedlungswesen äußert.

Die Münchshöfener Kultur kann bisher in drei Stufen unterteilt werden, in eine frühe Stufe, eine mittlere Stufe, also das sog. “klassische” Münchshöfen, und in eine späte Stufe. Die frühe Stufe zeichnet sich durch bauchige und fast noch kumpfartige Gefäße aus. Die Verzierungen auf den pilzförmigen Gefäßschultern und den Fußschalenunterteilen bestehen aus sorgfältig und tief gestochenen Winkelhaken bzw. Flechtbändern aus Bündeln von Furchenstichlinien. Auch die Unterseiten von Schalen können verziert sein. Auf kleineren Gefäßen kommen allerlei Arten von gegenständigen Dreiecken vor. Frühe Keramik findet sich in den Fundkomplexen von Pfettrach, Gde Altdorf, Lkr. Landshut (Nadler/Zeeb 1994, Abb. 27-28) und Glonn, Lkr. Ebersberg; (Süss 1976, Taf. 4, 2-7; 14, 12).

Im klassischen Münchshöfen dominieren die Flaschen mit pilzförmiger Schulter, die Wulstrandschüsseln und die hohen Fußgefäße mit langem, zylindrisch gestrecktem Fuß das Fundgut. Die Vorratsgefäße sind mit glatter Wandung gearbeitet. Es herrscht ein ausgesprochener Reichtum an Verzierungen. Besonders typisch ist der flächendeckende Überzug des Fußes der Fußgefäße und der Schulter der Pilzgefäße mit Furchenstichmustern, aber auch eine einfachere Kerbverzierung an Ober- und Unterrand der Schalen.

Die Veränderungen in den Formen und Verzierungen der späten Stufe sind mittlerweile beinahe am besten ausgearbeitet (Uenze 1989; Böhm 2002; Bürger 2004): typisch sind jetzt Henkelkrüge mit Verzierungen an Rand sowie Hals-Schulter-Übergang und randständigem Henkel sowie Schulterbecher der gleichen Machart. Es gibt gröbere Töpfe mit Zierleisten aus Fingernagelkerben oder Fingertupfen oder stabförmigen Eindrücken, deren Wandung mit Tonschlick überzogen wurde. Zunehmend kommen hier auch verzierte Randleisten und “Arkadenränder” vor, in denen sich bereits der Übergang zu Altheim andeutet. Die Fußgefäße mit konischem Hohlfuß werden gedrungener und unverziert. Neu sind Krüge mit weitlichtigem, randständigen Henkel, die an Parallelen aus Balaton-Lasinja erinnern. Neben Dreiecksverzierungen aus feinen regelmäßigen Furchenstichlinien treten jezt auch besonders feine, mehrzinkig gestochene Muster, Pfeilstiche und zunehmend Ritzlinien auf. Neu sind kreuzschraffierte Flächenfüllungen mit ausgesparten Winkelbändern, Flechtbändern oder Rauten. Insgesamt nimmt die Verzierung an den Gefäßen ab. Typische Formen der späten Münchshöfener Kultur zeigt das Fundgut von Riekofen, Lkr. Regensburg (Becker/Tillmann 1996), von Osterhofen-Altenmarkt, Lkr. Deggendorf (Bürger 2004), von Wallerfing, Lkr. Dingolfing-Landau (Uenze 1989) oder von Pilsting-Wiesen, Lkr. Dingolfing-Landau (Blaich 1995). Im späten Münchshöfen zeigt die Keramik Kontakte zur böhmischen Jordanów-Kultur, wie beispielsweise an dem Keramikspektrum von Osterhofen-Altenmarkt und Regensburg-”Napoleonstein” zu sehen ist (Böhm 1984, 56ff.; 1994, 170). Das spätere Münchshöfen ist schließlich gleichzeitig zu den Gruppen Bisamberg-Oberpullendorf, Kanzianberg und Balaton-Lasinja.

Literatur

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