Die Nyírség-(Sanislău)-Kultur

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Letzte Änderung: August 2007

Die frühbronzezeitliche Nyírség-Kultur (rum. Name: Nir), benannt nach der gleichnamigen Landschaft im nördlichen Ostungarn, wurde erst in den 1960er Jahren erkannt und galt zu diesem Zeitpunkt noch (zusammen mit Vučedol und Makó) als Teil der Zók-Kultur (Kalicz 1968). Durch Neufunde, die die chronologische Abfolge von Nyírség und Makó belegten, wurde die frühbronzezeitliche Kulturabfolge Nord- und Ostungarns später neu bewertet, was auch die Eliminierung des Zók-Begriffes zur Folge hatte (Kalicz 1981 und 1984). Die rumänischen Funde der Nyírség-(Nir)-Kultur wurden von T. Bader in zwei Stufen (Berea und Sanislău) getrennt (Bader 1978), deren jüngere später von P. Roman und I. Németi Sanislău-Gruppe genannt wurde (zusammenfassend Németi/Roman 1995 und Bader 1998). Diese ist engstens mit der komplexen und unbeantworteten Frage nach der Entstehung der Tellkulturen, vor allem Otomani-Füzesabony, verknüpft, wodurch sich bis heute weder eine klare Trennung der Fundmaterialien noch eine feste Nomenklatur entwickeln konnten. Vor allem in Ungarn werden nämlich die als Sanislău (ung.: Szaniszló) bezeichneten Funde nicht mehr zur Nyírség, sondern zur Ottomány-Kultur gerechnet (Kalicz 1984; Dani 2001; Mathé 2001). In der Ostslowakei werden die Nyírség-Funde nach einem wichtigen Fundort des Weiteren Zatín oder Nyírség-Zatín genannt (Bátora 1983; Furmánek/Veliačik/Vladár 1999, 24f.).

Es sei angemerkt, dass zur besseren Unterscheidung im Folgenden mit „Nyírség“ immer die eigentliche Nyírség-Kultur nach Kalicz gemeint ist. Für den folgenden Horizont wird der neutrale Begriff „Sanislău-Gruppe“ verwendet (siehe dazu ausführlich Chronologie und Beziehungen). Auch lässt sich nicht vermeiden, dass in diesem Kapitel viele Sachverhalte besprochen werden müssen, die nach Meinung vieler Forscher nichts mehr mit der eigentlichen Nyírség-Kultur zu tun haben und sich zwangsläufig stark mit dem Artikel über Otomani-Füzesabony überschneiden.

Verbreitung

Die Fundorte der Nyírség-Kultur liegen fast alle in der nordostungarischen Tiefebene sowie den unmittelbar angrenzenden Gebieten Nordwestrumäniens und der Ostslowakei. Sie meiden mit wenigen Ausnahmen die höhergelegenen Regionen und viele liegen sogar in den sandigen und ackerbauungünstigen Gebieten des Bodrogköz und des Nyírség (Kalicz 1984, 109f.). Der Charakter der Fundpunkte ist sogleich einer der Hauptgründe für die nach wie vor schwammige zeitliche und kulturelle Eingrenzung: Trotz ihrer verhältnismäßig großen Zahl gibt es nämlich weder Gräberfelder noch feste Siedlungen (keine Häuser) und die Träger der Kultur werden folglich üblicherweise als wandernde Viehzüchter angesprochen. Da die Befundsituation der Makó-Kultur und der Sanislău-Gruppe ähnlich ist und es keine einzige stratigraphische Abfolge der drei Kulturen gibt, ist es bei vielen einzelnen Befunden und Funden strittig, zu welcher Kultur sie gehören, besonders dann, wenn keine verzierten Gefäße vorhanden sind, die praktisch die einzigen Leittypen im Fundgut bilden. Besonders die Sanislău-Gruppe definiert sich fast ausschließlich über die typische Verzierung aus meist rektilinear aufgereihten kleinen keilfömigen Einstichen.

Die Verbreitungsgebiete von Nyírség und Sanislău differieren zudem merklich. Es fällt auf, dass in NW-Rumänien, wo die Sanislău-Gruppe definiert wurde und die einzigen geschlossenen Funde und fast alle ganzen Gefäße herstammen, die typischen Krüge der Nyírség-Kultur hingegen gänzlich fehlen. Das Material, mit dem Bader 1978 seine erste Stufe der Nir-Kultur definierte, ist äußerst spärlich und weicht zudem von den klassischen ungarischen Nyírség-Funden ab. Die typischen Gefäße derselben erscheinen nämlich ausschließlich im Theißgebiet, sind dort aber bis in die Slowakei verbreitet (Eisner 1933, Taf. 48,6). In der Ostslowakischen Tiefebene kann man folglich sicher mit einer Anwesenheit der Nyírség-Kultur rechnen, was durch die Schüssel von Oborín und einige Scherben (Bátora 1983, Taf. 3) noch unterstrichen wird, und Scherben der Sanislău-Gruppe gibt es dort ebenfalls (Bátora 1998, 20 Abb. 1). Viele der Nyírség-Funde der Slowakei sind in ihrer Zugehörigkeit jedoch fraglich, besonders die Funde aus Ižkovce (Vizdal 1988 und 1991). Im Košice-Becken gibt es bislang keine Hinweise auf die Nyírség-Kultur, dafür tragen einige Gefäße der Košťany-Kultur das charakteristische Einstichornament der Sanislău-Gruppe (Bátora 1998, 24 Abb. 3). Die betreffenden Gräber gehören aber unzweifelhaft zur Košťany-Kultur. Und auch die spärlichen Nyírség-Funde aus der Zips (Bátora 1983, Taf. 3,1-2) sind nicht typisch genug, um das Verbreitungsgebiet bis soweit nach Norden auszudehnen.

Von einer Anwesenheit der Sanislău-Gruppe (und nicht nur von Einflüssen derselben) kann man also nur in NW-Rumänien und in Ostungarn (v.a. im Berettyótal und Szabolcs-Szatmár-Bereg Megye) sicher, sowie in der Ostslowakischen Tiefebene zumindest mit großer Sicherheit ausgehen. Im Westen, das heißt an der Theiß und westlich davon, erscheinen zwar mitunter typische, einstichverzierte Scherben, (z.B. Tószeg: Schalk 1981, 117 Taf. 29,165), ansonsten ist aber maximal von einem Einfluss der Gruppe auf die zu diesem Zeitpunkt dort schon verbreitete Hatvan-Kultur (Dani 2001, 158 Karte 4) zu sprechen, und analog dazu auf die Košťany-Kultur im Košice-Becken.

Totenritual

Das Totenritual sowohl der Nyírség-Kultur als auch der Sanislău-Gruppe ist schnell umrissen und dank J. Dani verfügt die Forschung über einen recht aktuellen Überblick über alle Grabfunde (Dani 1997; alle Gräber auch im Grabkatalog). Dieser enthält auch alle Grenzfälle, bei denen oft nicht entschieden werden kann, ob sie noch zur Makó- oder bereits zur Nyírség-Kultur gehören. Nyírség und Sanislău sind beide charakterisiert durch fast immer einzeln oder in kleinen Gruppen gefundene Brandurnengräber. Die Hinweise auf Brandschüttungsgräber sind ebenso unsicher wie die kulturelle Zuweisung (mangels verzierter Gefäße) zweier Körpergräber (Kalicz 1984, 111; Dani 1997, 56f.).

Das einzige Gräberfeld wurde in Ciumeşti freigelegt (Ordentlich/Kacsó 1970), bei dem es sich neben Pişcolt zugleich um den größten und wichtigsten Fundkomplex der Sanislău-Gruppe handelt. Ihm kommt eine Hauptrolle bei der chronologischen Gliederung hinsichtlich des Übergangs zur Otomani-Kultur zu. Ebenfalls von einem Gräberfeld sollen die Grabfunde von Berea stammen (Németi 1969 und 1996). Unter ihnen befinden sich mit einem Spinnwirtel, zwei Obsidianpfeilspitzen und einem Lockenring die einzigen Grabfunde, bei denen es sich nicht um Gefäße handelt. Letztere sind in Form der Urnen Hauptbestandteil der Gräber, jedoch erscheinen eher selten – z.B. in Somotor (Eisner 1933, Taf. 48,6) – weitere Gefäße als Beigaben. Zur Grabsitte lässt sich lediglich feststellen, dass die Gräber allesamt nicht sehr tief waren, wodurch viele Gefäße schon bei (oder wegen) der Auffindung beschädigt waren (Kalicz 1984, 111f.). Einzig die Urne von Kántorjánosi wurde im Innern eines Hügels geborgen, wobei aber nicht klar wird, ob es sich dabei tatsächlich um einen Grabhügel handelt (Kalicz 1968, 68).

Da die Sanislău-Gruppe massiv in den Entstehungsprozess der Otomani-Füzesabony-Kultur involviert ist (s.u.) und mit der Ausbreitung derselben die Verbreitung der Körperbestattungssitte einhergeht, soll nicht unerwähnt bleiben, dass es einige sehr frühe Körpergräber gibt, die durchaus noch zur Sanislău-Gruppe zu rechnen sind, sofern man diese als regionale Gruppe der Otomani-Füzesabony-Kultur ansieht (Thomas i.V.). Dazu zählen das Grab 52 von Sanislău ebenso wie die Kollektivbestattung von Andrid (Németi 1996).

Siedlungswesen

Die Nyírség-Kultur ist geprägt von zwar zahlreichen, aber nur sehr kleinen Siedlungsplätzen, die normalerweise nur aus wenigen Gruben bestehen (Kalicz 1984, 109ff.). Der einzige Hausgrundriss überhaupt stammt aus der Tellsiedlung von Tiszalúc (Kalicz 1968), die jedoch nicht nur deswegen eine Besonderheit darstellt (s.u.). Folglich kann man ein Siedlungswesen aus kleinen und sicherlich nur kurz belegten Siedlungsplätzen annehmen. Unterstrichen wird dies durch die vorbildlich vorgelegten Fundkomplexe aus Polgár (Dani 1999), wo erneut trotz zahlreicher Gruben keine Hausgrundrisse entdeckt werden konnten. Einige größere „Ansiedlungen“ im gleichen Stil sind vorhanden, jedoch nicht sicher zu interpretieren (Kalicz 1984, 110). Zu der Art und Weise, wie die Siedlungen angelegt wurden, passt auch die aufgrund der Funde und der natürlichen Voraussetzungen anzunehmende wirtschaftliche Konzentration auf Jagd (v.a. Hirsche und Wildschweine), Fischfang und Viehzucht (v.a. Rind und Pferd), auch wenn sogar einige Getreidespuren nachgewiesen werden konnten (ebd.). Die geringe Zahl der Tierknochen pro Fundplatz zeigt aber - wie die geringe Fundanzahl generell - erneut die anscheinend nur kurze Belegung derselben (Dani 1999, 75).

Allerdings tauchen Nyírség-Funde nicht nur in Tiszalúc in den Fundkollektionen von Tellsiedlungen auf. Wie M. Mathé feststellt, sind sie Teil aller Tellfundkollektionen des Berettyótals (Mathé 1988, 40). Wie auch Kalicz vermerkt, muss es sich dabei jedoch nicht um echte Siedlungsschichten handeln. Auch hier finden sich nämlich oft nur Gruben (Kalicz 1984, 110f.).

Häufiger ist diese Erscheinung für das Siedlungswesen der Sanislău-Gruppe zu vermerken. Zwar gibt es auch hier reine Grubenkomplexe, z.B. in Pişcolt (Roman/Németi 1986), Scherben oder Gefäße der Gruppe tauchen aber auch in den unteren Schichten der rumänischen (Bader 1978) und ostungarischen (Mathé 1988 und 2001, dort: „Ottomány A“) Tellsiedlungen auf. Dies ist auch der Grund, warum die Gruppe auch terminologisch so stark mit der Otomani-Füzesabony-Kultur verwoben ist, da die Schichtenfolge im eponymen Fundort Otomani – „Cetăţuia“ Grundlage der rumänischen Otomani-Abfolge war und die unterste Schicht folglich Otomani I genannt wurde (Ordentlich 1963). Sie steht aber sicherlich zum Teil vor der eigentlichen Otomani-Füzesabony-Kultur. Im Laufe der Sanislău-Gruppe entstehen im Zuge der Otomani-Genese die ersten Tellsiedlungen.

Fundgut

Die Leittypen der Nyírség-Kultur sind Krüge mit scharfem Bauchumbruch, geradem oder leicht nach innen ziehendem konischen Hals und seitlicher Öse (z.B. Dani 1999, Taf. 24,1). Alle anderen Gefäßtypen (Becher, „Amphoren“, Schüsseln) sind im Prinzip nicht sauber der Kultur zuzuordnen und überhaupt geschieht eine Zuordnung normalerweise eher über die sehr markante Verzierung als über die Formgebung. Die Verzierung besteht neben einigen unspezifischen Besenstrichen, plastischen Leisten oder kleinen Knubben (Dani 1999, Taf. 22) aus fast ausschließlich rektilinearen, oft inkrustierten Motiven, deren Variantenreichtum und elegantes Zusammenspiel auf den Gefäßen als sehr spezifisch und unverwechselbar gelten kann (Kalicz 1984, Taf. 25). Von diesem Muster weichen die slowakischen Funde zum Teil beträchtlich ab und man sollte bei einigen Gefäßen mit der Zuordnung zur Nyírség-Kultur sehr vorsichtig sein (Bátora 1983, Taf. 3,1-2; Vizdal 1988), was auch und besonders für die Hriadky-Rozhanovce-Stufe Bátoras gilt (Bátora 1981).

Die Sanislău-Gruppe wird sogar in noch stärkerem Maße über die Verzierung definiert als die Nyírség-Kultur und es gibt keinen einzigen Gefäßtyp, den man ausschließlich dieser Gruppe zuweisen könnte. Ohnehin muss man festhalten, dass es in Ungarn praktisch keine ganzen Gefäße gibt und fast alle Exemplare von den rumänischen Fundorten stammen. Als typisch für die Sanislău-Gruppe lässt sich aber wohl der zwiebelförmige Gefäßkörper bezeichnen (Bátora 1998, 23 Abb. 2), bewirkt durch eine sehr schmale, meist deutlich abgesetzte Standfläche („Zwiebelgefäße“). Zwar taucht dieses Merkmal auch in anderen Kulturen auf, jedoch nirgends so deutlich wie in Sanislău. Es hält sich bis in die beginnende Otomani-Kultur und bildet eines der Hauptargumente für die sich andeutende regionale Gliederung derselben (Thomas i.V.).

Gemeinhin wird ein Fundobjekt jedoch ungeachtet der Form nur wegen eines einzigen charakteristischen Ornamenttyps der Sanislău-Gruppe zugeordnet, und zwar kleinen Einstichen, die meist zu horizontalen, vertikalen oder Zickzackmustern aufgereiht sind (Bátora 1998, 23 Abb. 2). Diese Verzierung wird als so typisch angesehen, dass selbst bei weit entfernten Gruppen und Kulturen von einem Sanislău-Einfluss gesprochen wird, wenn eine solche Verzierung vorliegt, beispielsweise in der siebenbürgischen Şoimuş-Gruppe. Sie ist folglich auch das Hauptargument bei der Synchronisation mit der Košťany-Kultur (ebd.).

Das restliche Fundmaterial ist vor allem in der Nyírség-Kultur jedoch äußerst mager. Bronzefunde sind nicht existent und selbst Steingeräte sind selten, was aber wohl hauptsächlich damit zusammenhängt, dass große Fundkomplexe kaum vorhanden sind und einzeln gefundene Bronze- und Steinartefakte nicht über die Verzierung eingeordnet werden können. Wichtig für die grobe zeitliche Einordnung und von überregionaler Bedeutung sind Krummmesser aus Stein (Kalicz 1968) und Pfeilspitzen mit konkaver Basis (Németi 1969, Taf. 16,3-4). Zumindest für Polgár konnte eine lokale Herkunft (Tokaj-Zemplén) des Rohmaterials nachgewiesen werden (Dani 1999, 75).

Wegen der typischen Verzierung wird eine ganze Reihe exzeptioneller Funde aus Ton der Nyírség-Kultur zugeordnet. Dazu zählen z.B. das Vogelgefäß aus Hosszúpályi (Kalicz 1984, Taf. 24,8), der Deckel aus Berea (Németi 1996, 52 Abb. 9,2) und das Wagenmodell aus Sanislău (Bader 1978, Taf. 7,15). Die häufigste Form ist aber ein längliches Tonobjekt mit dreieckigem Querschnitt. Solche erscheinen unter anderem in Tuzsér (Kalicz 1984, Taf. 26,4), Berea (Bader 1978, Taf. 7,3) oder in der untersten Schicht von Gáborján-Csapszékpart (Mathé 1988, Taf. 44,1). Die Zugehörigkeit einiger ganz besonders außergewöhnlicher Stücke darf aber angezweifelt werden. Dies gilt insbesondere für den Pyraunos aus Ižkovce (Vizdal 1991), der nach der Gliederung von Fischl/Kiss/Kulcsár 2001 nicht zu den ältesten Vertretern der Gattung zählen dürfte, und selbst diese erscheinen im Arbeitsgebiet frühestens in den eigentlichen Tellkulturen, also z.B. in Hatvan und der Otomani-Füzesabony-Kultur. Er erinnert eher an – nach lokaler Chronologie - spätbronzezeitliche Stücke, zum Beispiel der Suciu-de-Sus-Kultur (siehe Romsauer 2003, Taf. 21-31). Ebenfalls sehr fraglich in ihrer Einordnung in die Nir-Kultur ist die Statuette von Satulung - Finteuşul Mic (Kacsó 1972). Ihre Verzierung erinnert zwar tatsächlich an die Sanislău-Ornamente, sie ist aber ein einzigartiges Stück und zudem wäre Satulung (jud. Maramureş) der mit großem Abstand östlichste Fundort.

Bei den meisten Tongegenständen handelt es sich um Einzelfunde, die früher allgemein der Nyírség-Kultur zugerechnet wurden. Wegen der Einstichverzierung werden sie heute meist in die Sanislău-Gruppe gestellt und sie sind eines der Hauptargumente für die These, das Sanislău-Material stünde den Tellkulturen, die für solche Tonobjekte wie Wagenmodelle oder Vogelgefäße ja bekannt sind, näher als der eigentlichen Nyírség-Kultur (Mathé 2001). Aus sicherem Nyírség-Zusammenhang verbleiben somit hingegen lediglich einige Radmodelle und Spinnwirtel (z.B. Dani 1999, 94 Taf. 7,11).

Chronologie und Beziehungen

Die Nyírség-Kultur datiert nach ungarischer Chronologie in die FBZ II und folgt, entgegen der ursprünglichen Vermutung (s.o.) und trotz der fehlenden direkten Beweise, auf die Makó-Kultur. Ihre ältesten Funde sind folglich diejenigen, deren Material nicht klar einer der beiden Kulturen zuzuordnen ist (Dani 1997). Die Nagyrév-Kultur ist der – wenn auch nicht unmittelbare - westliche Nachbar der Nyírség-Kultur und folgt ebenso auf Makó. Warum sich auf Basis der Makó-Kultur unterschiedliche Folgekulturen entwickeln, ist eine ungelöste Frage, eine Rolle scheinen dabei jedoch die im Karpatenbecken nur im Osten und damit auch im Gebiet der Nyírség-Kultur vorhandenen „Kurgangräber“ zu spielen, die in der Ostslowakei zur Gruppe der Ostslowakischen Hügelgräber zusammengefasst (zusammenfassend: Bertemes 1998, 201; Furmánek/Veliačik/Vladár 1999) und in Ungarn kurzerhand gemäß ihrer Herkunft als Grubengrabkurgane bezeichnet werden (Écsedy 1979). Sie sind aufgrund ihrer Beigabenarmut aber weder genau zu datieren noch in eine Beziehung zu anderen Kulturen zu setzen. Für eine Beziehung zur Nyírség-Kultur spricht aber eventuell das Grab von Kántorjánosi (s.o.).

Transkarpatische Einflüsse werden aber nicht nur wegen der Hügelgräber vermutet. Im Verbreitungsgebiet der Nyírség-Kultur häufen sich nämlich auch schnurverzierte Scherben. Da sie aber in keinem direkten Zusammenhang mit Nyírség-Funden stehen, ist ihre Bedeutung nicht klar zu bewerten (Kalicz 1984, 117f.; Bertemes 1998, 199f.). Und auch die südostungarischen (Mureş, Gyula-Roşia), banatischen und siebenbürgischen Frühbronzezeitgruppen kommen als Kontaktpartner für die Nyírség-Kultur bislang nur theoretisch oder gar nicht in Frage.

Viel ausgiebiger als die Makó-Nyírség-Frage wird jedoch die Frage nach der internen Gliederung der Kultur diskutiert und damit die Entstehung der Otomani-Füzesabony-Kultur. Die genaue Definition aller Begriffe und die chronologische Einordnung der damit verbundenen Funde sind sehr uneinheitlich, was sich auch auf die Otomani-Namensgebung unmittelbar auswirkt. Grund dafür ist die Zweiteilung des rumänischen Nyírség-(Nir)-Materials in zwei Stufen durch T. Bader (Bader 1978). Er trennte die Kultur in eine ältere („Berea“) und eine jüngere Stufe („Sanislău“). Obwohl das rumänische Fundmaterial sehr spärlich war (und nach wie vor ist) und Baders Zusammenstellung „recht subjektiv“ (Mathé 2001, 42), führte diese Trennung dazu, dass infolgedessen auch die traditionelle rumänische Otomani-Chronologie in Frage gestellt wurde. Die Stufe Otomani I, die von I. Ordentlich aufgrund seiner Grabungen am gleichnamigen Fundort gebildet (Ordentlich 1963 und 1970) und auch von Bader noch beibehalten worden war (Bader 1978), wurde folglich von P. Roman und I. Németi von der „echten“ Otomani-Kultur (das heißt die Stufen II und III) abgetrennt und mit der Sanislău-Stufe der Nyírség-Kultur gleichgesetzt (v.a. Roman/Németi 1986 und 1989; Németi/Roman 1995), wobei sie die Kultur wegen ihrer Hauptverzierungsarten gar in vier Stufen (Ia und Ib, IIa und IIb) teilen und dabei nur Ia mit der Nyírség-Kultur nach Kalicz gleichsetzen (Roman/Németi 1989). Dies hatte jedoch auch Auswirkungen auf die Chronologie der ungarischen Ottomány-Kultur, das heißt der Kultur, die nach der ungarischen Forschung in Ostungarn auf die Nyírség-Kultur folgt und gleichzeitig mit Otomani I ist. N. Kalicz stellte fest, dass die Fundorte Ciumeşti (ung.: Csomaköz) und Sanislău (ung.: Szaniszló) eher zur beginnenden Ottomány-Kultur gehören als zur Nyírség-Kultur, da deren charakteristische Verzierung dort gänzlich fehlt (Kalicz 1984, 115). M. Mathé setzte die von ihr gebildete Stufe Ottomány A folgerichtig mit der Sanislău-Gruppe gleich und trennte diese aufgrund der deutlichen Ähnlichkeiten mit den „Tellkulturen“ (Ottomány B / Otomani II) und der anderen Siedelweise somit klar von der Nyírség-Kultur ab und sieht sie als einen der genetischen Vorläufer der Tellkulturen an (Mathé 1988 und 2001). Damit widerspricht sie der Ansicht, die Sanislău-Gruppe sei die jüngere Stufe der Nyírség-Kultur, wie sie von Bader, Bóna, Roman und Németi vertreten wurde, und stellt mit der Anbindung an Ottomány im Grunde genommen die alte rumänische Otomani-Chronologie wieder her. I. Bóna trennte zwar die Nyírség-Kultur in die zwei bekannten Stufen und stellte auch die Bedeutung der zweiten Stufe bei der Entstehung der Tells fest, bezeichnet die gesamte Kultur aber nach wie vor als Nyírség (Bóna 1992, 21). J. Dani, der heute führende Erforscher der Frühbronzezeit Nordostungarns, gliedert selbst das Nyírség-Fundmaterial in zwei Stufen und unterstützt prinzipiell die Ansicht Kaliczs und Mathés, Nyírség II stünde den Tellsiedlungen näher als den „früheren, nur kurzzeitig bewohnten gehöftartigen Siedlungen“ und sei „ohne Zweifel eine der organischen Komponenten der Ottomány(Otomani)-Kultur“, egal „ob man sie nun Nyírség II, Nir II, Szaniszló-Phase oder Ottomány A bezeichnet“ (Dani 1997, 57). Später verwendet er im Übrigen ausschließlich den Sanislău-Begriff und trennt davon die Nyírség-Kultur klar ab. Letztere setzt er in seine FBZ II und die Sanislău-Gruppe in seine FBZ IIIa, gefolgt von der Ottomány/Otomani-Kultur in IIIb (Dani 2001).

Es ist folglich dringend notwendig, zu überprüfen, was mit den unterschiedlichen Begriffen bei den unterschiedlichen Autoren gemeint ist. Dass der chronologische Horizont der Sanislău-Gruppe existiert, bezweifelt eigentlich niemand. Es ist aber eine gewisse terminologische Unsicherheit zu verspüren, die wohl auch zu solchen Zwitterbegriffen wie Ottomani führt. So bezeichnet J. Bátora die Funde von Ciumeşti, Pişcolt und Sanislău, und damit praktisch die alten Leitfundorte der Sanislău-Gruppe, als „Keramik der Nyírség-Zatín Gruppe und der Frühphase der Otomani-Kultur aus dem Gebiet Nordwest Rumänien“ (Bátora 1998, 23 Abb. 2). Fl. Gogâltan stellt Nyírség und Sanislău gar in einen gemeinsamen Horizont vor Otomani I, erläutert seine Einteilung der Tellhorizonte diesbezüglich aber leider nicht weiter (Gogâltan 2005, 162 Abb. 2).

Grundsätzlich ist es auf Basis der bislang aufgedeckten und auch publizierten Fundkomplexe eigentlich unmöglich, eine saubere regionale und zeitliche Gliederung zu erstellen. Es fehlt an geschlossenen Funden und auch an Stratigraphien. Für eine zeitliche Trennung von Nyírség und Sanislău können momentan nur einige Vertikalstratigraphien aus dem Berettyótal herangezogen werden, deren Aussagekraft mangels ganzer Gefäße aber ebenfalls gering ist (Mathé 1988). Besonders in Gáborján zeigt sich eine interessante Abfolge aus einer Schicht mit Nyírség-Scherben (4) und einer Schicht mit Sanislău-Scherben (3), welche wiederum in der darüberliegenden Schicht (2) kombiniert mit kurvolinear verzierten Scherben vorkommen (ebd., Taf. 42-45). Das Auftauchen kurvolinearer Ornamentik stellt unzweifelhaft den Beginn der nachfolgenden Otomani-Füzesabony-Kultur dar. Der Wandel in der Ornamentik der Sanislău-Gruppe, deren rektilineare Einstichornamente plötzlich durch zunächst noch etwas holprige Versuche, Bogen- und Spiralmotive zu integrieren, ergänzt werden, ist auf einigen Gefäßen in Ciumeşti gut zu erkennen und sogar ansatzweise horizontalstratigraphisch zu belegen, da auch den „Zwiebelgefäßen“ in dieser Hinsicht eine zeitliche Bedeutung zuzukommen scheint. Da diese sich bis in die rumänische Stufe Otomani II halten, jedoch nur im Norden des rumänischen Otomani-Verbreitungsgebietes erscheinen, deutet alles daraufhin, dass sich das Erbe der Sanislău-Gruppe auch nach Beginn der Otomani-Füzesabony-Kultur hält und eine der regionalen Gruppen derselben bildet, derer es alleine östlich der Theiß wohl mindestens drei gibt. Die Sanislău-Gruppe entsteht also aus der Nyírség-Kultur und ist in sich in eine ältere ohne und eine jüngere Stufe mit Otomani-Elementen zu gliedern, was ungefähr der zeitlichen Trennung in Otomani I und II bzw. Ottomány A und B entspricht. Der neue Verzierungsstil ist wohl aus der südlich angrenzenden Gyulavarsánd-Gruppe der Otomani-Füzesabony-Kultur abzuleiten (Thomas i.V.).

Die steten Kontakte der Sanislău-Gruppe mit der nördlich angrenzenden Košťany-Kultur, die Bátora aufzeigte (Bátora 1998) und deren Merkmale auf allen vier publizierten Košťany-Gräberfeldern horizontalstratigraphisch abzutrennen sind (Thomas i.V.), führt sodann zur Entstehung der klassischen Füzesabony-Kultur, welche dem slowakischen (und nur diesem!) Otomani entspricht. Mit der Füzesabony-Kultur verbreitet sich das Košťany-Totenritual nach Süden und es kommt zu den ersten Körpergräbern im Gebiet der Sanislău-Gruppe (s.o.).

Was die Hatvan-Kultur betrifft, so lässt sich diese, wenn überhaupt, nur mit der Nyírség-Kultur in eine vertikale chronologische Abfolge stellen. Ihre Verbreitungsgebiete überschneiden sich aber nur minimal an einem schmalen Streifen an der Theiß, wo in der Tat Nyírség-Schichten von Hatvan überlagert werden, in der Siedlung von Tiszalúc (Kalicz 1968). Der Großteil der Hatvanfundorte hat mit Nyírség aber räumlich nichts zu tun und folgt nach einem kurzen Hiatus direkt auf Makó, wobei dieser Hiatus auch der Grund dafür ist, dass die Nyírség-Kultur keinen direkten westlichen Nachbarn hat. Die Genese der Hatvan-Kultur ist ungeklärt, sie vollständig von der Nyírség-Kultur abzuleiten ist aber sicher nicht möglich (Bóna 1992, 21). Diese könnte aber zumindest einer der Gründe für die Heterogenität des als Hatvan bezeichneten Materials sein. Die Sanislău-Gruppe sodann ist der östliche Nachbar der Hatvan-Kultur.

Mit der Hatvan-Kultur, deren Einflussgebiet in den letzten Jahren in der Forschung als immer größer angesehen wird (Thomas i.V.), wird jedoch auch die slowakische Nyírség-Kultur in Verbindung gebracht: J. Bátora nahm die Verzierung als Basis seiner Gliederung des slowakischen Fundmaterials, in dem er die typische inkrustierte Nyírség-Verzierung in seine ältere Stufe stellt und eine jüngere Stufe (Hriadky-Rozhanovce) bildet, die nur durch Textilabdruck- und Besenstrichverzierung gekennzeichnet ist (Bátora 1981) und die beide noch vor der Sanislău-Gruppe stehen, die er als frühe Otomani-Kultur Rumäniens bezeichnet (Bátora 1981, 1983 und 1998). Ein der Hriadky-Rozhanovce-Stufe entsprechender Horizont wurde in Rumänien und Ungarn noch nicht ausgearbeitet und prinzipiell stellt sich die Frage, ob die Besenstrich- und Textilabdruckverzierungen eine sinnvolle Grundlage für zeitliche Gliederungen darstellen, angesichts der Tatsache, dass sie in einem riesigen Gebiet erscheinen, in mehreren Stufen vorkommen und die Hatvan-Kultur, mit der sie ständig in Verbindung gebracht werden, weit davon entfernt ist, ein chronologischer Fixpunkt in der Kulturabfolge des östlichen Karpatenbeckens zu sein.

Genau dies, das Fehlen chronologischer Fixpunkte, ist das Hauptproblem bei der Bewertung aller Funde, die mit der Makó-Nyírség-Sanislău-Ottomány/Otomani-Abfolge in Verbindung stehen. Auch besteht eine dringende Notwendigkeit einer sauberen Nomenklatur, wobei vor allem der Ottomány-Begriff neu überdacht werden sollte. Auch zeigt sich immer mehr, dass sich hinter den Kulturnamen Funde verbergen, die nicht nur zeitlich, sondern auch regional diesen Begriffen nicht homogen zuzuordnen und folglich neu zu gliedern sind.

Da es keine eigenen Radiokarbondatierungen gibt, ist die Nyírség-Kultur nur aufgrund externer Daten grob in die zweite Hälfte des dritten Jahrtausends zu datieren. Die Sanislău-Gruppe hält sich entsprechend länger und erreicht als Teil der Otomani-Füzesabony-Kultur sicher das zweite Jahrtausend.

Literatur

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