Die Starčevo-Kultur

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Letzte Änderung: Mai 2007

Die Starčevo-Kultur ist nach dem 1931/32 durch das University Museum, Philadelphia, das Peabody Museum of Harvard University, Massachusetts, das Fogg Art Museum, ebenfalls Harvard University, und die American School of Prehistoric Research unter der Leitung von V. Fewkes, R. Ehrich und M. Grbić ergrabenen Fundort von Starčevo-”Grad” bei Pančevo acht Kilometer südöstlich von Belgrad benannt. Der bereits seit 1912 vorgenommene Tonabbau hat sicher Teile der Siedlung zerstört. Sie ist bis heute nur in Auszügen publiziert (Fewkes/Goldman/Ehrich 1933).

Verbreitung

Die Starčevo-Kultur erstreckt sich über weite geografische Räume hinweg und ist durch Siedlungen in unterschiedlichen Höhenlagen gekennzeichnet. Die westlichsten Fundorte liegen in Transdanubien, hier besonders südlich des Balaton. Auch im südlichen Alföld liegen einige Starčevo-Siedlungen. Außerdem finden sich Fundorte im Save-Drau-Zwischenstromland und in der Vojvodina. Damit umfasst das Verbreitungsgebiet der Starčevo-Kultur Teile Südwestungarns, Serbiens, des Kosovo, Bosniens und Nordkroatiens.

Totenritual

Eine Auffälligkeit im gesamten südosteuropäischen Frühneolithikum ist der Mangel an nachweisbaren Bestattungen. So sind auch für die Starčevo-Kultur nur einige wenige Gräber bekannt geworden (Kalicz 1990, 45-47). Es handelt sich um Körpergräber. Sie liegen stets innerhalb der Siedlungen. Meist wurden einzelne Gräber gefunden, selten kleine Gräbergruppen. Die Toten, auffallend häufig Kinder, wurden als rechte und linke Hocker niedergelegt. Sehr selten kommen andere Lagen im Grab vor, etwa Strecker oder Bauchlagen; außerdem treten in Siedlungen auch immer wieder einzelne menschliche Knochen zutage. Beigaben sind selten. Manchmal sind Gefäße bzw. Gefäßfragmente in den Gräbern vorhanden, bisweilen Mahlsteine, Silexgeräte oder Schmuck (z. B. ein Spondylusanhänger aus Vinkovci: Minichreiter 1992, 71). Bestattungen sind z. B. aus Obre I (Benac 1973, 347-359), Vinkovci-Nama (Minichreiter 1992, 71), Vinkovci-Tržnica (Minichreiter 1992, 71), Lánycsók (Kalicz 1990), Donja Branjevina (Karmanski 2005, 69-71) und Divostin (McPherron/Srejović 1988, 447-455) bekannt geworden.

Siedlungswesen

Nur wenige Siedlungen der Starčevo-Kultur sind derzeit etwas besser zu beurteilen. Zu diesen gehören die Siedlungen von Divostin, Donja Branjevina, Obre I und Vinkovci. Viele andere Siedlungen sind nur durch Schürfungen bekannt oder in Vorberichten publiziert.

Der Hausbau der Starčevo-Kultur kann wohl am besten an Hand der Siedlung von Divostin, Opš. Kragujevac, Serbien, beschrieben werden (McPherron/Srejović 1988, 36-44). Hier wurden zwei verschiedene Arten von Bauten beobachtet. Bei dem einen Typ handelt es sich um meist rundlich-elliptische, in den Boden eingetiefte Objekte (als “huts”, “Hütten” bezeichnet), deren äußerer Rand von dünnen Pfosten umgeben war. Im Inneren dieser eingetieften Bauten wurden Herdstellen gefunden. Ihre Größe beträgt in der Länge etwa zwischen 3-5 m, in der Breite zwischen 2-4 m. Bei den anderen Objekten handelt es sich um echte Pfostenbauten mit rechteckigen Grundrissen. Teilweise finden sich auch Hinweise auf Wandgräbchen. Die Wände bestanden aus Flechtwerk mit Lehmbewurf. Teils sind Böden erhalten; sie bestanden wohl aus gestampftem Lehm.

Überreste solcher Pfostenbauten wurden auch in Nosa, Opš. Subotica, und in Kremestice, Opš. Ivangrad, gefunden (Lichter 1993, 122 und 126).

In Donja Branjevina sind vor allem Gruben bekannt geworden, teilweise waren noch Herde und Öfen vorhanden (Karmanski 2005).

Wie groß die Siedlungen ursprünglich waren, ist schwer zu eruieren, weil ungestörte und/oder gut ergrabene Plätze kaum vorliegen. Es wird sich wohl am ehesten um kleinere Dörfer gehandelt haben. Ackerbau und Viehzucht spielten eine große Rolle, aber es wurden auch oft Knochen von Jagdwild gefunden. Auffallend ist, dass Schaf und Ziege zuungunsten des Rindes im Haustierbestand überwiegen.

Fundgut

Den mengenmäßig größten Anteil im Fundgut stellt die Keramik. Sie lässt sich in bemalte und unbemalte Waren aufgliedern. Besonders die bemalte Keramik ist für die Starčevo-Kultur von großer Wichtigkeit, denn sie lässt sich an Hand der Bemalung feinchronologisch gliedern. Grundsätzlich lässt sich eine Abfolge in der Bemalung von monochromer (einfarbiger) Ware über weiß- zu dunkelbemalter Keramik nachvollziehen. Die Ornamentik setzt sich aus Netzmustern, spiraloiden, girlandenartigen und floralen Motiven zusammen (vgl. Abschnitt zur Chronologie). Das Formenspektrum umfasst kugelige bis halbkugelige Gefäße, teils mit Standfuß, Schüsseln, Schalen, Näpfe und Vorratsgefäße. Besonders letztere, die zur Grobkeramik zu zählen sind, sind häufig mit Kanneluren, Rippen, Nagel- und Fingereindrücken sowie plastischen Leisten verziert.

Silexartefakte lassen sich in die im Frühneolithikum üblichen Gerätetypen untergliedern. Es treten Bohrer, Klingen, Kratzer und Schaber (McPherron/Srejović 1988, 200-225) bzw. Spitzen, sägeartige Formen (Minichreiter 1992, 73) und Messer (Benac 1973, 364) sowie Segmente und Trapeze (Karmanski 2005, 57-64) auf. Das Rohmaterial scheint nur selten untersucht worden zu sein. Aus Divostin liegen Analysen des Rohmaterials vor: Die Geräte wurden hier aus Hornstein, Knollensilex, Quarz, Bergkristall, Porzellanit und Obsidian gefertigt (McPherron/Srejović 1988, 204-206).

An Steingeräten treten hauptsächlich Beilformen auf, daneben Klopfsteine, Mahlsteine und Läufer (Divostin: McPherron/Srejović 1988, 255; Obre: Benac 1973, 363-365; Donja Branjevina: Karmanski 2005, 56-57; vgl. auch Minichreiter 1992, 73). In Divostin wurde das Rohmaterial genauer untersucht, an verwendeten Gesteinsarten kommen Porzellanit, Quarzit, Jadeit, Serpentinit und Diorit etc. vor (McPherron/Srejović 1988, 255). In Donja Branjevina fand man zahlreiche verwendete Gesteine, darunter Sandstein, Kalkstein, Granit, Quarz, Andesit und andere (Karmanski 2005, 51-54). Aus Knochen und Geweih wurden ferner Ahlen, Meißel, Pfrieme und Zwischenfutter für Beile und Hacken hergestellt (McPherron/Srejović 1988, 305-319), daneben auch Angelhaken (Srejović 1969, Taf. VIII) und Spatulae (Knochenlöffel) sowie Geräte zum Glätten der Keramik (Benac 1973, 366-367).

Andere Artefaktgruppen der Starčevo-Kultur beinhalten Schmuck- und Trachtbestandteile, etwa Armringe, Perlen und Anhänger aus Keramik, Knochen, Stein und Muscheln (McPherron/Srejović 1988, 325-338), ferner Anhänger aus Tierzähnen (Benac 1973, 366-367) sowie Webgewichte und Spinnwirtel.

Außerdem kennt die Starčevo-Kultur Funde, die mit den Glaubensvorstellungen in Verbindung gebracht werden. Es handelt sich hier um anthropo- und zoomorphe Tonfiguren, die als “Statuetten” bzw. “Idole” bezeichnet werden. Die Menschenstatuetten können in zwei verschiedene Typen untergliedert werden (Höckmann 1968, 44-45), die unterschiedliche Form aufweisen. Bei dem einen Typ handelt sich, sofern Geschlechtsmerkmale dargestellt sind, immer um Frauen mit langem, stabartigen Kopf-Hals-Bereich, kleinem Oberkörper, weit ausladendem Hüft- und Gesäßbereich und sehr kurzen, stummelartigen Beinen. Der andere Typ ist durch eine ungegliederte, säulenartige Gestalt gekennzeichnet, doch auch hier scheint es sich um Frauendarstellungen zu handeln. Bemerkenswert an diesen Figuren ist der Umstand, dass sie immer fragmentiert in Erscheinung treten. Dieser Umstand wird dahingehend gedeutet, dass die Fragmentierung absichtlich erfolgte und Teil der Glaubensvorstellungen war. Die zoomorphen Plastiken stellen oft Rinder, vielleicht auch Schweine dar. Wie die Menschenfiguren sind sie oft zerbrochen. An weiteren kultischen Äußerungen begegnen in der Starčevo-Kultur selten anthropomorphe Gefäße, Applikationen und sogenannte “Altärchen”, meist vierfüßige Gegenstände unklarer Funktion.

Chronologie und Beziehungen

Die Starčevo-Kultur ist Teil des südosteuropäischen Frühneolithikums. Sie gehört, im Gegensatz zu den eindruckverzierten Kulturen des Impresso-Cardial-Kreises und der teils spitzbodigen, gleichfalls eindruck- und einstichverzierten Keramik der Bug-Dnestr-Kultur, zum Kreis der Kulturen mit bemalter Keramik. Hierunter sind neben der Starčevo-Kultur die Körös- und die Criş-Kultur, das westbulgarische Frühneolithikum, der Karanovo I-Komplex, das ostalbanische Frühneolithikum, das makedonische Frühneolithikum mit seinen Regionalgruppen Anzabegovo-Vršnik und Veluška Tumba-Porodin und die griechische Proto-Sesklo- und Sesklo-Kultur einzuordnen. Das verbindende Element dieser Kulturen ist die bemalte Keramik, die allerdings nur einen geringen Prozentsatz innerhalb des Keramikspektrums ausmacht.

Die Frage nach dem Ursprung der Starčevo-Kultur als älteste neolithische Kultur in Westbalkan und Karpatenbecken berührt das generelle und in der Literatur hitzig umstrittene Problem der Neolithisierung. Die neolithische Lebensweise, die Ackerbau, Sesshaftigkeit und damit einhergehenden Hausbau, Viehzucht, ein spezielles Totenritual und bestimmte, charakteristische Gegenstände der materiellen Kultur, darunter Keramik, geschliffene und geschlagene Steingeräte etc., beinhaltet, verbreitete sich offensichtlich ab dem 8./7. Jahrtausend vor Christus nach Nordwesten. Fraglich ist, auf welche Weise sich dieses “neolithic package” verbreitete: ob durch Migration (also Einwanderung von Bevölkerungsgruppen aus den Gebieten des Fruchtbaren Halbmondes), durch Diffusion (also durch die Übernahme der neolithischen Lebensweise durch die einheimische spätmesolithische Bevölkerung) oder durch autochthone Entwicklung (also durch eigenständige Entwicklung neolithischer Lebensweise und ihrer Errungenschaften durch die spätmesolithischen Bevölkerung). Die gleiche Problematik wird bei der Entstehung der Linearbandkeramik (vgl. dort) diskutiert.

Beim derzeitigen Forschungsstand lässt sich die Frage nach der Herkunft der Starčevo-Kultur nicht beantworten. Grundsätzlich ist sowohl das Modell der Migration als auch jenes der Diffusion möglich, während das Modell der autochthonen Entwicklung wohl nicht zum Tragen kommen kann, weil Untersuchungen an Tierknochen belegen, dass die Haustiere Rind, Schaf und Ziege der Starčevo-Siedlungen nicht aus der einheimischen Wildtierfauna domestiziert, sondern in bereits domestizierter Form aus dem Vorderen Orient eingeführt wurden. Problematisch ist dann allerdings wiederum die Bewertung der sog. Lepenski-Vir-Kultur (vgl. dort), in der sich Elemente der spätmesolithischen und der neolithischen Lebensweise zu mischen scheinen. Einige Forscher plädieren auch für eine Mischung aus Migration und Diffusion.

Für die innere Chronologie der Starčevo-Kultur ist trotz ihres mengenmäßig geringen Anteils (nur etwa 2-5%) die bemalte Keramik von großer Wichtigkeit, weil sie als feinchronologisch empfindlich angesehen wird. Seit den Anfängen der Erforschung der Starčevo-Kultur bildet sie die Basis aller chronologischen Gerüste. Wegweisend ist bis heute die Unterteilung der Starčevo-Kultur in vier Phasen durch V. Milojčić 1949. Für die älteste Stufe nahm er ein Fehlen bemalter Keramik an, es komme nur Grobkeramik und unbemalte Ware vor. In Stufe II beginne Bemalung in Weiß oder Dunkelbraun bis Schwarz auf rotem Grund. Zu Beginn sei Weiß vorherrschend, später werde dann dunkle Bemalung häufiger. Die Bemalung sei zunächst geometrisch. Stufe III kenne dann Keramik mit Bemalung in Schwarz oder Schwarz und Weiß auf rotem Grund, hier nun in kurvolinearer Anordnung. Ab Stufe IV trete dann die Bemalung wieder in den Hintergrund, ein allgemeiner “Verfall” beginne, plastische Verzierung nähme an Häufigkeit zu (Milojčić 1949, 70-71).

Diese von V. Milojčić skizzierte Keramikentwicklung – Weißbemalung, zunächst geometrisch, später spiraloid, dann Dunkelbemalung – wird von keinem der nachfolgenden Bearbeiter in Zweifel gezogen. So zeigt etwa die Keramikchronologie von D. Arandjelović-Garašanin große Ähnlichkeiten: Über eine monochrome Stufe entwickelt sich die Bemalung der Keramik von weißen und dunklen spiraloiden Motiven zu rein dunkler Bemalung (Arandjelović-Garašanin 1954). Etwas verfeinert ist die Keramikchronologie S. Dimitrijevićs: Bei ihm beginnt die Entwicklung mit zwei monochromen Phasen, setzt sich über geometrische Weißbemalung und geometrische Dunkelbemalung fort und endet nach zwei “Girlandoid”-Stufen A und B in dunkler Bemalung mit spiraloiden Motiven, meist in dunkler Farbe oder auch in Polychromie (Dimitrijević 1974). Die neueste Unterteilung der Starčevo-Kultur stammt von H. Schubert (Schubert 1999). Er unterschied neben einem monochromen Horizont sechs Phasen, von denen die ersten vier (Protostarčevo I-III, Klassisches Starčevo I) durch Weißbemalung in einer Abfolge floraler über spiraloide zu floral-spiraloiden Motiven in Rahmen gekennzeichnet sind. Die beiden letzten Phasen Klassisches Starčevo II und III weisen dagegen spiraloide oder lineare Dunkelbemalung bzw. letztlich lineare Dunkelbemalung auf. Problematisch an allen Gliederungen ist insbesondere die älteste Phase, der monochrome Horizont, der kaum je eindeutig nachgewiesen wurde, und die Tatsache, dass sich die Analysen aus Mangel an Grabfunden, die Keramik enthalten, stets auf Material aus Siedlungen stützen müssen. Da es sich bei den Siedlungsgruben nicht um geschlossene Befunde handelt, sind alle Untergliederungen mit Unsicherheiten behaftet.

Absolutchronologisch kann die Starčevo-Kultur etwa in die Zeit zwischen 6200 v. Chr. und etwa 5500 v. Chr. datiert werden (Schubert 1999).

Zuletzt geht die Starčevo-Kultur in verschiedenen Nachfolgeerscheinungen auf. Die Bemalung wird jedoch überall weitgehend aufgegeben. Im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien tritt nun die frühe Vinča-Kultur in Erscheinung, die nach dem Siedlungshügel (Tell) von Vinča bei Belgrad benannt ist. In Rumänien findet sich nach einer als Dudeşti-Phase bezeichneten Erscheinung, die als Übergang zwischen dem späten Starčevo und dem frühen Vinča zu betrachten ist, gleichfalls die Vinča-Kultur. In Transdanubien bildet sich auf der Grundlage der späten Starčevo-Kultur die älteste Linearbandkeramik heraus. Besonders wichtig sind hier einige Siedlungen der formativen Stufe der Linearbandkeramik, die Keramik enthalten, welche typologisch zwischen das jüngste Starčevo und die älteste Linearbandkeramik einzuordnen sind (etwa die Siedlungen von Szentgyörgyvölgy-Pityerdomb, Andráshida-Gébárti-tó, Vörs-Máriaaszonysziget, Gellénháza-Városrét etc. Vgl. Bánffy 2004).

Literatur

Zitierte Literatur

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